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verzerrte subjektive Objektivität ㎡

 

Text: Jaqueline Roscher (Direktorin, Kuratorin der Kultur.lokal.Fürth)

                                             19. - 27.Sept.2025

Vom 19. bis 27. September lädt die Preisträgerin des Leonhard-und-Ida-Wolf-Gedächtnispreises 2024 der Stadt Fürth, Seungyeon Jo, zu ihrer Einzelausstellung“Verzerrte subjektive Objektivität m2”. Die Malereien Seungyeon Jo’s lösen den Alltag invielschichtige Fragmente auf und verweben persönliche Wahrnehmungen mit kollektiven Erfahrungen.

 

Ausgangspunkt von Jo’s Arbeiten, und Fundament ihrer Weltanschauung, ist ihrpersönlicher Lebensradius – ein eindeutig abgrenzbarer Bereich. Diesen empfindet Jo allerdings nicht nur als etwas Privates, sondern gleichermaßen als Spiegelbild jener gesellschaftlichen Mechanismen, die Individualismus einebnen und Vielfalt zurückdrängen. Ein System, in dem Jo die Gesellschaft gleichzeitig als Komplize undOpfer versteht. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie ebendieses System undindividuelle Alltagserfahrungen die deutlich machen, dass auch rein privat Erlebtes mit kollektiven Erfahrungen resonieren kann. Ihre Malerei ist somit nicht nur Spiegel ihrerSelbst und ihrer individuellen Erfahrungen, sondern auch ein Medium mit dem sie gesamtgesellschaftliche Strukturen aufzeigt. Dabei ist Jo’s Wunsch für die Betrachtenden Malereien zu schaffen, in denen man sich ein Stück weit wiedererkennt

Fotos: Heeyeon Shin (heeyeonshin.com)

Kultur.lokal.Fürth

Bahnhofplatz.2, 90762 Fürth

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ⓒHeeyeon Shin

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